Wer unter Bromhidrose (auch lat. Bromhidrosis genannt) leidet, hat neben einer krankhaft erhöhten Schweißproduktion zudem auch noch mit dem unschönen Nebeneffekt zu tun, dass die übermäßige Schweißproduktion mit einem äußerst unangenehmen Schweiß- bzw. Körpergeruch verbunden ist. Aus diesem Grund spricht man bei einer Bromhidrose-Erkrankung auch von einem Hyperhidrose-Sonderfall, da bei einer Hyperhidrosis in der Regel ein übermäßiger Körpergeruch nicht zu verzeichnen ist.
Eigentlich ist Schweiß an sich relativ geruchsneutral. Erst durch den Abbau von Keratin innerhalb der Epidermis bzw. Hornhaut entsteht in Verbindung mit dem Schweiß eine Keimflora, die von auf der Haut lebenden Bakterien verzehrt werden. Deren Ausscheidungen erzeugen, neben den beim Abbau des Keratins entstehenden Fettsäuren, den höchst unschön riechenden Körpergeruch. Dabei ensteht diese Keimflora an so typischen Körperstellen wie Achselhöhlen, den Füßen, zwischen den Zehen bzw. Fingern als auch auf dem Kopf.
Da Bromhidrose, genauso wie die Hyperhidrose, kein Zeichen für körperliches Ungepflegtsein ist, hilft es leider auch nicht, sich mehrmals täglich zu waschen oder zu duschen. Als wirksam haben sich hier beispielsweise hygienische Anwendungen in Verbindung mit lokal angewendeten Antisepsis in Verbindung mit mindestens 60prozentigem Alkohol heraus gestellt, da auf diese Weise eine starke Reduktion der für die Geruchsentwicklung verantwortlichen Keime erfolgt. Ebenfalls kommen Antitranspirante zur Anwendung, denen auch eine geruchsmindernde Wirkung attestiert wird.

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"[...] Ich kann gar nicht beschreiben, wie wohl ich mich nun in meiner eigenen Haut fühle - ganz ohne mein "Schweißproblem"
Anna-Lena Henrichs
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