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Video: ZDF Hallo Deutschland 26.02.08

Häufige Fragen

Was bedeutet Hyperhidrose?

Hyperhidrose bedeutet übermäßiges, starkes Schwitzen. Das Schwitzen an sich ist ein normaler, sogar nützlicher Vorgang im menschlichen Körper. Wenn es allerdings zu stark wird, ist es als Krankheit einzustufen. Meist tritt die Hyperhidrose bereits in jungen Jahren auf. Es gibt Körperregionen, in denen die Hyperhidrose besonders stark auftritt: Achseln, Füße, Hände und Rumpf gehören dazu, aber auch die Kopfhaut. Manche Patienten leiden an Hyperhidrose nur in einem Bereich, bei anderen tritt es kombiniert, zum Beispiel an Füßen und Händen auf.

Es gibt viele unterschiedliche Ursachen und viele unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten gegen diese Krankheit, von der nach Schätzungen etwa 1 % der Bevölkerung in Deutschland betroffen ist. Besonders unangenehm ist die Krankheit wegen ihrer sozialen und psychischen Folgen für die Betroffenen. Wegen der starken Schweißbildung und des unangenehmen Geruchs ergeben sich häufig große Nachteile im menschlichen Miteinander.

Wie kann Hyperhidrose behandelt werden?

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten der Behandlung von Hyperhidrose. Welche Methode angewandt wird, müssen Arzt und Patient gemeinsam herausfinden. Das richtet sich nach den betroffenen Körperstellen, der Ausprägung der Krankheit und auch nach den finanziellen Mitteln, die der Patient bereits ist, auszugeben.

Es gibt mehrere operative Methoden, wobei die Schweißdrüsenabsaugungsich in den vergangenen Jahren als die erfolgreichste und beliebteste in Deutschland erwiesen hat. Grundsätzlich geht es bei allen Methoden darum, die zu starke Aktivität der Schweißdrüsen zu vermindern.

Was ist die Schweißdrüsenabsaugung?

Die Schweißdrüsenabsaugung ist mit der Fettabsaugung an anderen Stellen des Körpers im Zusammenhang mit Schönheitsoperationen vergleichbar. Sie kann bisher nur im Bereich der Achseln angewandt werden. Es handelt sich um eine leichte Operation, die ambulant und ohne Vollnarkose durchgeführt wird. Durch zwei Schnitte hindurch werden Schweißdrüsen abgesaugt, um so die zu starke Schweiß-Produktion zu unterbinden. Zudem werden weitere, tiefer liegende Schweißdrüsen zusätzlich abgeschabt. Ein großer Vorteil dieser Behandlung von Hyperhidrose ist, dass sie nachhaltig, also dauerhaft wirkt.

Für wen eignet sich die Schweißdrüsenabsaugung?

Sie ist grundsätzlich für Patienten mit Hyperhidrose im Bereich der Achseln geeignet, weil dies bisher der einzige Bereich ist, in dem sie eingesetzt wird. Die Schweißdrüsenabsaugung ist eine Operation und somit müssen die Patienten wissen, dass es auch Risiken und mögliche Nebenwirkungen wie bei allen Operationen gibt. Zudem sollten sie sich vorher gut über die Kostenfrage informieren und sorgsam einen erfahrenen, guten Facharzt auswählen.

Beteiligt sich die Krankenkasse an der Schweißdrüsenabsaugung?

In der Regel bezahlen die Gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung nicht, weil sie als Schönheitsoperation gilt. Dennoch sollten die Patienten vorher unbedingt das Gespräch mit ihrer Krankenkasse suchen, denn es gibt Ausnahmen, zum Beispiel, wenn ein Patient aufgrund der Krankheit psychisch stark leidet. Die Privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten eher.

Hier können Sie Informationen zur Schweißdrüsenabsaugung anfordern – individuell, unverbindlich & kostenlos.