Sie haben Fragen rund um Hyperhidrose sowie die Behandlungsform der Schweißdrüsenabsaugung? Hier erfahren Sie Wissenswertes rund ums Thema Übermäßiges Schwitzen sowie deren Behandlungsmöglichkeiten.
Hyperhidrose , lateinisch auch Hyperhidrosis genannt, beschreibt aus medizinischer Sicht eine unkontrollierbar gesteigerte und damit krankhafte Ausprägung des menschlichen Schwitzens. Dabei tritt Hyperhidrose meistens schon als Kind auf. Wird die Hyperhidrose nicht behandelt, so wird man in der Regel auch ein Leben lang, in unterschiedlichen Ausprägungen sowie Intensitäten, daran leiden, wenn nicht beispielsweise mittels Schweißdrüsen absaugen Linderung vorgenommen wird. Dabei tritt die Hyperhidrose bzw. das übermäßige Schwitzen situativ in Schüben auf, häufig ausgelöst beispielsweise durch das Klima, oftmals jedoch auch durch das derzeitige Befinden wie Aufgeregtsein, Nervosität oder hohe emotionale Anspannung. In diesen Fällen äußert sich beim Erkrankten die Hyperhidrose als per definitione starkes körperliches Schwitzen.
Bei der Hyperhidrose bzw. dem übermäßigen Schwitzen leidet der Erkrankte an einer verstärkten Schweißproduktion entweder lokal ein einigen (wenigen) Stellen, genauso jedoch auch den ganzen Körper betreffend auftreten. Tritt die Hyperhidrose lokal auf, so sind typische Körperbereiche hier die Füße, die Achselhöhlen, aber auch Handinnenflächen sowie die Rückenpartie. Seltener tritt die Hyperhidrose jedoch auch im Stirnbereich auf. Die spür- als auch sichtbaren Folgen des übermäßigen Schwitzens zeigen sich dann an einem extrem feuchten Händedruck sowie anhand feuchter Bekleidung an den entsprechenden Körperregionen.
Generell gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Hyperhidrose zu behandeln. Welche im konkreten Fall in Anbetracht kommt, hängt hier beispielsweise von der konkreten Ausprägung der Hyperhidrose ab (lokale vs. ganzkörperliches übermäßiges Schwitzen). Häufige Behandlungsmethoden sind hier das Deaktivieren der Schweißdrüsen sowie das Verstopfen der überaktiven Schweißkanäle. Eine Form der Deaktivierung der Schweißdrüsen ist, sie zu entfernen. Dies erfolgt bspw. mittels Schweißdrüsenabsaugung. Jedoch ist diese Form der Schweißdrüsenentfernung nur im Achselbereich möglich.
Bei dieser Behandlungsmöglichkeit werden, ähnlich wie bei der chirurgischen Fettabsaugung, die Schweißdrüsen in den Achselhöhlen abgesaugt - im Rahmen einer Schweißdrüsen-OPeration. Der Mediziner spricht hier auch von der sog. Saugkürettage, die ausschließlich in den Achselhöhlen angewandt wird. Im Rahmen der Schweißdrüsenabsaugung werden zwei Behandlungsformen kombiniert: zum einen wird, wie bereits oben erwähnt, ähnlich der Fettabsaugung, Gewebe im Achselbereich samt Schweißdrüsen abgesaugt. Im zweiten Schritt werden unterhalb der Lederhaut mittels eines scharfen Löffels die tiefer liegenden Schweißdrüsen abgetragen. Strenggenommen handelt es sich somit bei der Schweißdrüsenabsaugung neben dem eigentlichen Absaugen der Schweißdrüsen auch um eine Ausschabung der tiefer liegenden Schweißdrüsen. Nach erfolgreichem Eingriff, der in der Regel ambulant und weder unter Vollnarkose noch bei stationärem Aufenthalt erfolgen muß, stellt sich eine Normalisierung der Schweißproduktion beim Patienten ein.
Eine Schweißdrüsenabsaugung kommt für alle Patienten in Frage, die an übermäßiger, lokaler Schweißproduktion leiden. Hierbei können jedoch nur Fälle behandelt werden, in denen die Achselhöhlen von der verstärkten Schweißsekretproduktion betroffen sind. In jedem Fall ist zuvor mit dem Arzt zu klären, ob auf Patientenseite eine Verträglichkeit für eine Schweißdrüsenabsaugung-Operation vorliegt. Auch wenn Schweißdrüsenabsaugungen eher zu den routinierten Eingriffen zählen, kann auf eine derartige Vorbesprechnung nicht verzichtet werden.
Die operative Entfernung der Schweißdrüsen in den Achseln mittels Suctionskürrettage, also mittels Schweißdrüsenabsaugung, wird von den gesetzlichen Krankenkassen kostentechnisch nicht getragen! Dies liegt daran, dass Schweißdrüsenabsaugungen als Schönheitsoperation eingestuft werden und somit nicht zu den kassenärztlichen Regelleistungen zählen. Jedoch ist es trotz eher geringer Aussicht auf Erfolg ratsam, das Gespräch mit seiner Krankenkasse zu suchen.

Haben Sie Fragen zu Hyperhidrose und das Thema Schweißdrüsen? Dann schreiben Sie an info@schweissdruesen
absaugungen.de
"[...] Ich kann gar nicht beschreiben, wie wohl ich mich nun in meiner eigenen Haut fühle - ganz ohne mein "Schweißproblem"
Anna-Lena Henrichs
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